Weihnachtsgruß des Saarländischen Volkstanz- und Trachtenverbandes e.V.

Die Weihnachtshoffnung auf Frieden und guten Willen unter allen Menschen kann
nicht länger als eine Art frommer Traum von einigen Schwärmern abgetan werden.
-Martin Luther King-

Weihnachtszeit

Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr
mit all seinen Höhen und Tiefen Revue passieren zu lassen

Weihnachtszeit

Zeit, um all das Alte loszulassen
Und dem neuen Jahr mit Hoffnung und Freude entgegenzutreten.

Weihnachtszeit

Zeit für meine besten Wünsche für Euch:
Frohsinn, Besinnlichkeit, Ruhe und Herzlichkeit!

Weihnachten 2020 wird anders. Am Ende eines ungewöhnlich anstrengenden Jahres
sehnen wir uns nach dem persönlichen Miteinander mit Angehörigen und Freunden.
Könnten digitale Formate das ersetzen? Auch 2021 verlangt uns voraussichtlich
Flexibilität, Geduld und Kreativität ab, um die menschlichen Begegnungen und den
Austausch zu pflegen.

Was wir aus diesem Jahr lehren: Es ist gut, sich zu besinnen und das Wesentliche zu
Erkennen. Wir danken euch für das großartige Engagement, für die Hilfe und die guten
Ideen sowie die gelebte Solidarität auch in schwierigen Zeiten und wünschen euch ganz
Herzlich besinnliche Feiertage sowie einen gesunden Star ins neue Jahr 2021.

Andrea Mark-Fuchs

Präsidentin
des Saarländischen Volkstanz- und Trachtenverbandes e.V.

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Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest

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Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest. Bleibt zuhause, auf dass wir uns gesund wieder sehen können.
Liebe Grüße Andrea

Liebe Trachtenfreundinnen und Trachtenfreunde in ganz Deutschland

Liebe Trachtenfreundinnen und Trachtenfreunde in ganz
Deutschland,
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Liebe Vorsitzende der Landesverbände,

es scheint so, als wenn in diesem Jahr die „ganze Welt eine Tracht bekommt“ und zwar nicht ein Kleidungsstück, dass wir gern tragen, sondern eine gehörige Abrechnung mit all dem, wie wir mit dieser Welt umgehen. Die ganze Welt, bis in ihre kleinste Zelle hinein, ist von einer Panik und Hysterie erfasst, die die Kultur des Miteinanders maßgeblich verändern wird. Eine Virus-Infektion, wie sie in jedem Jahr auftreten kann, schlägt die Welt in ihre Fesseln und lähmt das öffentliche Leben. Die medialen Berichterstattungen überschlagen sich, so dass Menschen leicht die Orientierung verlieren. Ich spüre, dass viele Menschen Angst haben. Angst, vor allem wegen der schwelenden Ungewissheit.

Der Deutsche Trachtentag 2020 in Cloppenburg musste in Verantwortung vor allen unseren ehrenamtlichen Mitgliedern abgesagt werden und ich danke dem Landestrachtenverband Niedersachsen für sein großes Verständnis. Die guten Vorbereitungen werden uns auch 2021 nützlich sein.

Doch der deutsche Trachtentag dient auch immer der Motivation unserer Mitglieder und ich möchte deshalb diese Form nutzen, um Euch ein paar Gedanken mit auf den Weg durchs Jahr zu geben.

Ich möchte alle Menschen in Tracht ermutigen, lasst euch nicht verunsichern, seit einfach vorsichtiger als sonst. Man muss sich nicht die Hand schütteln, es reicht so oft ein Lächeln. Man muss nicht im Netzwerk versinken, es reicht so oft ein liebes Wort mit kräftiger Stimme, denn man steht 200 Zentimeter voneinander entfernt. Ja, man kann singen, auch wenn man allein ist, ja, man kann Skypen, wenn man unbedingt Freunde sehen will und stellt euch vor, man kann ein Handy sogar zum telefonieren nehmen, um die Stimme des Vereinsfreundes zu hören.

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Besinnung. Dadurch, dass wir uns nicht treffen können, dass der Besuch von Festen in den „Sternen steht“ oder meistens abgesagt werden muss, bleibt jetzt Zeit, so zum Beispiel

- um die Vereinschronik zu schreiben,
- um Zeitungsartikel aufzuarbeiten und Geschichten über das Vereinsleben, für die Internetseite und die Medien zu schreiben,
- um Fotos aufzukleben, die in irgendeiner Kiste liegen,
- um eine Choreografie für den nächsten Tanz sich auszudenken,
- Noten zu schreiben für den Liederabend,
- man kann sogar Kinder für den Verein gewinnen, die derzeit zu Hause sind und nicht die Hausaufgaben machen wollen, die der Lehrer per Skype versendet,
- oder einen Brief an verdienstvolle Mitglieder schreiben, die nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen können,
- ein Theaterstück, wie für die „Veit Bach Festspiele“ zu schreiben
- und stellt euch vor, man kann auch zu zweit das Vereinshaus reinigen, kleine Reparaturen oder Anstriche machen.

Ihr seht, das Jahr 2020 kann Euer Jahr sein, wo man in Ruhe und ohne Hektik all das machen darf, was seit Jahren vor sich hergeschoben wird.

Liebe Trachtenkameradinnen und Trachtenkameraden,

ich denke gerade jetzt an die vielen Vereinsvorstände, die verantwortungsvoll ihre Trachten-, Gau- und Jubiläumsfeste vorbereitet haben, die in der Regel alle verschoben oder abgesagt werden müssen. Lasst Euch sagen, alle Vorbereitungen sind nicht für umsonst, sondern werden später benötigt, wenn es wieder losgehen kann. Es wäre das schlimmste, wenn nach der Krise das Vereinsleben zusammenbricht, weil man sich so lange nicht gesehen hat.

Ich bin mir sicher, die deutsche Trachtenfamilie lässt sich nicht von einem Virus in die Knie zwingen, sondern, ist vorsichtig, denn die Zukunft liegt vor uns.

Der „Tag der Tracht“ im Oktober ist der Kirmestag in Deutschland, macht die Kirmes 2020 zum Fest, wo das normale Leben wieder beginnen kann. Ein altes Thüringer Volkslied sagt uns

„Der Herbst, das ist die beste Zeit,
die Kirmes recht zu halten,
wer anpackt und wer ist gescheit,
wird die Zukunft gut gestalten…“.

In diesem Sinne „Deutschland immer gut betrachten“. In diesem Sinne bleibt gut betrachtet, behütet und gesund, das wünscht sich bis zum Wiedersehen
Euer
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Tanzworkshop des saarländischen Volkstanz- und Trachtenverband vom 01.02.-02.02.2020

Vom 01.02. bis zum 02.02.2020 hat der saarländische Volkstanz- und Trachtenverband einen Volkstanz-Workshop in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler für seine Mitglieder veranstaltet.
Angeboten wurde ein Lehrgang unter der Leitung von Stefan Christl. Besonders hierbei war die Unterstützung Christl’s durch seine Tanzpartnerin Christa und Holger Haga am Akkordeon, welcher für die passende Tanzmusik sorgte.
Getanzt wurden sowohl traditionelle Tänze sowie neue Neuschöpfungen. Vor allem aber fast ausschließlich Tänze, die keiner der Teilnehmer zuvor getanzt hat. Für jeden Teilnehmer war etwas dabei vom klassischen Rheinländer, über den Walzer bis hin zum eher selten getanzten Mazurka-Schritt.
Alle Tänze erfreuten sich großer Beliebtheit und Pausen wurden freiwillig nur ungern eingelegt. Jeder wollte so viel wie möglich von den neuen Tänzen mitnehmen. Durch die Live-Musik war das Tempo für jeden Teilnehmer machbar. Dieses Erlebnis war für die meisten Teilnehmer etwas ganz Besonderes, da in den einzelnen Gruppen fast ausschließlich zur CD getanzt wird.
Zukünftig wird es wieder ein größeres Angebot an Lehrgängen geben, da dies von den Mitgliedern gewünscht und gerne in Anspruch genommen wird, denn auch der soziale Aspekt kommt bei diesen Veranstaltungen definitiv nicht zu kurz, sowohl während dem Tanzen als auch beim gemeinsamen bunten Abend.

Text: Kathrin Mark /Bilder: Benedikt Klein

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Tanztreffen in Walhausen und anderswo

Am 18. Januar trafen sich rund 30 Tanzbegeisterte in der Köhlerhalle in Walhausen. Zeitgleich probte die SVT-Combo im Nebenraum der Halle. Mit viel Spaß wurden die Tänze erarbeitet, zunächst mit CD, und später mit Live-Musik. Hier war die Begeisterung richtig spürbar, denn es ist viel lebendiger, nach „echter“ Musik zu tanzen.
Am 1. und 2. Februar 2020 findet in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler ein Lehrgang mit einem auswärtigen Referenten statt.img_20200118_153013.jpgimg_20200118_153021.jpg
Am 29. Februar treffen sich die Tänzer und Tänzerinnen wieder in Walhausen in der Köhlerhalle, um das Projekt „50 Jahre SVT“ weiter vorwärts zu bringen.

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